AI Max für Suchkampagnen einrichten: Funktionen, Kontrollen und Tests

Monumentales hydraulisches Prüflabor mit drei steuerbaren Kammern und gelben Freigabestiften für einen AI-Max-Test
Direkte Antwort

AI Max wird nicht mit einem einzigen Schalter, sondern mit einem geprüften Steuerplan eingerichtet

Suchbegriffe, Texte und Zielseiten benötigen getrennte Freigaben, obwohl sie gemeinsam optimiert werden

AI Max ist eine Optimierungsebene für bestehende Suchkampagnen und kein eigener Kampagnentyp. Google beschreibt AI Max als umfassende Suite aus zusätzlichem Suchbegriffsabgleich, Textanpassung und Erweiterung der finalen URL. Daraus folgt jedoch nicht, dass jedes Unternehmen alle Funktionen gleichzeitig und ohne eigene Grenzen aktivieren sollte. Grundlage ist die aktuelle Google-Ads-FAQ zu AI Max für Suchkampagnen.

Für ein KMU in Deutschland beginnt die Einrichtung daher vor dem Klick im Konto. Zuerst werden ein belastbares Conversion-Ziel, eine ausreichend klare Kampagnenaufgabe, geeignete Landingpages, erlaubte Werbeaussagen und die gewünschte Reichweitengrenze festgelegt. Danach erhält jede Funktion eine eigene Freigabe: Welche Eingaben darf sie verwenden, welche Ergebnisse sind ausgeschlossen, in welchem Bericht wird sie geprüft und wer entscheidet über Fortführung oder Abbruch?

Dieses Handbuch führt dafür den AI-Max-Steuerplan ein. Er verbindet Kampagnen- und Anzeigengruppenebene, ohne sie zu vermischen, und trennt Aktivierung, Auslieferung, Beobachtung und Geschäftsergebnis. Der Plan verspricht weder mehr Conversions noch einen bestimmten CPA oder ROAS. Er sorgt dafür, dass eine spätere Änderung nachvollziehbar, prüfbar und bei Bedarf gezielt rücknehmbar bleibt.

Abgleich

Festlegen, welche zusätzlichen Suchbegriffe und Signale zur Kampagnenaufgabe passen dürfen.

Botschaft

Definieren, welche Aussagen erstellt werden dürfen und welche Formulierungen geschützt bleiben.

Zielseite

Geeignete URL-Familien bestätigen und riskante oder fachfremde Seiten ausschließen.

Nachweis

Suchbegriffe, Assets, Zielseiten, Conversions und Geschäftswert getrennt beurteilen.

01 · Grenze

Die technische Einrichtung von der Google-Ads-2026-Übersicht und von Performance Max abgrenzen

Diese Seite erklärt den konkreten AI-Max-Arbeitsablauf, nicht den gesamten Wandel der KI-Suche

Der Grundlagenbeitrag Google Ads für kleine Unternehmen in Deutschland ordnet Ziele, Kampagnenaufgaben, Budgets und Messung im Gesamtzusammenhang ein. Eine separate Jahresübersicht kann zusätzlich den Wandel der KI-Suche erklären. Die vorliegende Seite setzt bewusst später an: Eine bestehende Suchkampagne wurde als möglicher Testkandidat ausgewählt, und nun müssen Funktionen, Ebenen, Kontrollen, Prüfberichte und Abbruchregeln konkret konfiguriert werden.

AI Max bleibt dabei an die Logik von Suchkampagnen gebunden. Es ersetzt nicht automatisch den kanalübergreifenden Auftrag einer Performance-Max-Kampagne, und Performance Max ist umgekehrt kein Grund, Suchbegriffe, Anzeigenbotschaft und Zielseite in Suchkampagnen nicht mehr einzeln zu prüfen. Kampagnentypen werden nach Geschäftsaufgabe, Inventar, Daten und erforderlicher Kontrolle getrennt – nicht danach, welcher Produktname neuer klingt.

Nicht Bestandteil dieses Leitfadens sind eine vollständige Kontomigration, Shopping- und Reisefeeds, individuelle Rechtsberatung, eine allgemeine Einführung in Smart Bidding oder ein garantierter Leistungsbenchmark. Auch die Bedienoberfläche kann sich ändern. Deshalb beschreibt der Steuerplan nicht nur Klickpfade, sondern vor allem fachliche Entscheidungen, die unabhängig von der Position eines Menüpunkts erhalten bleiben.

Hier

AI-Max-Funktionen, Ebenen, URL- und Markenkontrollen, Testdesign, Berichte und Freigabe.

Separat

KI-Suchlandschaft, vollständige Migration, Feedprojekte, Datenschutzprüfung und Kontoprognosen.

02 · Voraussetzungen

Vor der Aktivierung Ziel, Budget, Gebotsstrategie, Website und Zuständigkeit prüfen

Eine technisch verfügbare Funktion ist noch kein geeigneter Testkandidat

Google verweist für den vollständigen Funktionsumfang auf conversion- oder conversionwertbasierte Smart-Bidding-Strategien. Bei manuellem CPC funktioniert die Funktion „Übereinstimmende Suchbegriffe“ nicht; die Möglichkeiten von AI Max bleiben eingeschränkt. Zudem sind budgetbeschränkte Kampagnen kein guter Ausgangspunkt. Zusätzlich wurden die zielbasierten Gebotssysteme am 17. August 2026 angepasst. Durch das Budget eingeschränkte Kampagnen mit Ziel-CPA oder Ziel-ROAS werden seither auch bei Budgetänderungen konsistenter am eingestellten Gebotsziel ausgerichtet. Vor einem AI-Max-Test müssen Budgetstatus und Ziel deshalb fachlich stimmen; eine gleichzeitige Ziel- oder Budgetkorrektur würde die Auswertung unnötig vermischen.

Die Website wird als Eingabe behandelt, nicht nur als Ziel. Produkt- und Leistungsseiten müssen erreichbar, aktuell, sprachlich passend und inhaltlich eindeutig sein. Seiten mit veralteten Angeboten, Login-Bereichen, Stellenanzeigen, rechtlichen Pflichtinformationen oder fremdsprachigen Inhalten gehören nicht automatisch in den zulässigen Raum. Ebenso müssen die vorhandenen responsiven Suchanzeigen, Keywords, negativen Keywords und Markenregeln die tatsächliche Geschäftsaufgabe abbilden.

Der Aktivierungsentscheid wird nicht aus einer pauschalen Mindestzahl von Conversions abgeleitet. Entscheidend sind die Verlässlichkeit des primären Ziels, ausreichende Diagnosefähigkeit, ein sinnvoller Kontrollzustand und die Fähigkeit, Lead- oder Verkaufsqualität außerhalb der Werbeoberfläche zu bestätigen. Fehlt eines davon, lautet der nächste Schritt Reparieren oder Beobachten – nicht automatisch Aktivieren.

Prüffeld Mindestnachweis Typisches Risiko Korrektur Verantwortung Status
Geschäftsziel Primäre Conversion fachlich bestätigt Optimierung auf Mikroaktion Ziel und Wertlogik bereinigen Marketing und Vertrieb Freigeben oder reparieren
Budget und Gebote Kein ungeklärter Budgetengpass Test misst Budgetwechsel Ziel und Budget vorab stabilisieren Suchanzeigen-Team Stabilisieren
Kampagnenrolle Ein klarer Nachfragebereich Überlappende Aufgaben Rolle und Nicht-Ziel dokumentieren Suchanzeigen-Team Abgrenzen
Website Geeignete Seitenfamilien veröffentlicht Falsche dynamische Ziele Seiten pflegen und ausschließen Web und Redaktion Prüfen
Werbeaussagen Erlaubte Werbeaussagen schriftlich Unfreigegebener KI-Text Textregeln und Stichprobe Marke und Fachbereich Freigeben
03 · Steuerplan

Den AI-Max-Steuerplan als verbindliche Konfiguration vor dem Konto anlegen

Jede Funktion erhält Ebene, Zweck, Eingaben, Begrenzung, Nachweis und Entscheidung

Der AI-Max-Steuerplan ist kein Screenshotarchiv. Er ist eine kompakte Spezifikation für eine Kampagne und enthält je Funktion den fachlichen Zweck, die technische Ebene, erlaubte Eingaben, Ausschlüsse, Prüfbericht, verantwortliche Person und Abbruchregel. Dadurch kann ein Team erkennen, ob eine Einstellung auf Kampagnenebene für alle Anzeigengruppen gilt oder ob eine Anzeigengruppe bewusst abweichend gesteuert wird.

Für die erste Version genügt eine Tabelle im Projekt- oder Dokumentationssystem. Wichtig ist die Versionslogik: Ausgangszustand, geplante Änderung, Freigabedatum, tatsächlich sichtbarer Kontostand und spätere Entscheidung werden getrennt gespeichert. Ein Eintrag „AI Max an“ ist zu grob, weil Suchbegriffsabgleich, Textanpassung, finale URL, URL-Einschlüsse, Marken und Orte unterschiedliche Wirkungen und Kontrollflächen haben.

Der Plan ist außerdem ein Übergabedokument. Das Suchanzeigen-Team kann Einstellungen bedienen, aber die Redaktion muss Seiten und Aussagen freigeben, die Datenanalyse kontrolliert die Messung, und Vertrieb oder CRM bestätigt die Qualität. In einem kleinen Unternehmen kann eine Person mehrere Rollen übernehmen. Die Prüfschritte bleiben trotzdem getrennt, damit ein technischer Erfolg nicht vorschnell als Geschäftserfolg behandelt wird.

Funktion Ebene Erlaubte Eingabe Begrenzung Prüfbericht Entscheidung
Übereinstimmende Suchbegriffe Kampagne und Anzeigengruppe Keywords, Assets, passende Seiten Marke, Suchintention, negative Keywords Suchbegriffe und Quelle Beibehalten, begrenzen, deaktivieren
Textanpassung Kampagne Anzeigen, Domain, Landingpages, Keywords Begriffe, Werbeaussagen, Ton, Pflichttext Asset-Detailbericht Freigeben oder entfernen
Erweiterung der finalen URL Kampagne Geeignete Domain-Seiten URL-Ausschlüsse und Seitengrenzen Landingpages und ausgewählte Quelle Öffnen, begrenzen, ausschalten
URL-Einschlüsse Anzeigengruppe Bestätigte URLs oder Regeln Thematische Anzeigengruppenrolle Tatsächliche Zielseiten Erweitern oder korrigieren
Marken und Orte Kampagne oder Anzeigengruppe Freigegebene Listen und Interessen Markenstrategie und Region Suchbegriffe, Standort und Qualität Übernehmen oder nachschärfen
04 · Ausgangslage

Conversion-Ziel und Ausgangszustand vor jeder Reichweitenerweiterung einfrieren

AI Max darf nicht gleichzeitig Messfehler verdecken und als deren Lösung bewertet werden

Google unterscheidet primäre und sekundäre Conversion-Aktionen. Eine Aktion beeinflusst die Gebotsoptimierung nur unter den dafür geltenden Zielregeln; eine sekundäre Beobachtungsaktion ist nicht automatisch ein gleichwertiges Geschäftsziel. Der Steuerplan nennt daher nicht nur „Conversions“, sondern die konkrete Aktion, Zählmethode, Wertlogik, Quelle, Kampagnenzuordnung und fachliche Bestätigung.

Die technische Grundlage – Google-Ads-Tag, GA4, Consent Mode, Import und Deduplizierung – wird im Leitfaden zum Google-Ads-Conversion-Tracking mit GA4 und Consent Mode vertieft. Für AI Max wird zusätzlich eine Ausgangsprobe gespeichert: relevante Suchbegriffe, derzeit ausgelieferte Anzeigen, aktuelle Zielseiten, Conversion-Verzögerung, Leadstatus und Budgetzustand. Diese Probe dokumentiert den Startpunkt, beweist aber noch keine Ursache späterer Veränderungen.

Während des Tests werden Zieldefinition, Attributionslogik und CRM-Status nicht stillschweigend verändert. Ist eine Reparatur unvermeidlich, wird sie als eigenes Ereignis dokumentiert und die Auswertung entsprechend begrenzt oder neu gestartet. Ein höheres Plattformvolumen bei gleichzeitig anderer Zählweise ist kein belastbarer Nachweis für den Beitrag von AI Max.

  • Primäre Conversion, Kampagnenziel und Gebotsstrategie gemeinsam dokumentieren.
  • Sekundäre Mikroaktionen nur als Diagnose und nicht als Ersatz für Geschäftswert behandeln.
  • Doppelte Imports, unklare Zählmethoden und fehlende Deduplizierung vor dem Test beheben.
  • Conversion-Verzögerung und CRM-Rückmeldung in den Auswertungszeitraum einplanen.
  • Ausgangsexport und Ereignisprotokoll als Dokumentation, nicht als Kausalitätsbeweis verwenden.
05 · Suchbegriffe

Übereinstimmende Suchbegriffe auf Kampagnen- und Anzeigengruppenebene bewusst steuern

Zusätzliche Reichweite entsteht aus Keywords, Assets und Seiten – nicht aus einer neuen Keyword-Liste

Die Funktion „Übereinstimmende Suchbegriffe“ in AI Max ergänzt vorhandene Keywords durch weitgehend passende und keywordlose Technologien. Google nutzt dazu bestehende Keywords, Anzeigeninhalte und URLs. AI Max muss auf Kampagnenebene aktiviert sein; der Suchbegriffsabgleich kann anschließend auf Anzeigengruppenebene ein- oder ausgeschaltet werden. So lässt sich eine klar begrenzte Anzeigengruppe testen, ohne jede Gruppe identisch zu öffnen.

Die Entscheidung beginnt mit der Rolle der Anzeigengruppe. Eine Gruppe für eine präzise Dienstleistung kann zusätzliche Formulierungen zulassen, wenn Angebot, Seite und Conversion-Ziel gleich bleiben. Eine Marken- oder Compliance-sensitive Gruppe benötigt möglicherweise engere Grenzen. Negative Keywords behalten eine Aufgabe, dürfen aber nicht reflexartig aus jedem einzelnen neuen Suchbegriff entstehen; entscheidend sind Muster, Geschäftsrelevanz und nachgewiesene Qualität.

Im Steuerplan werden erlaubte Suchabsichtsgruppen und klare Nicht-Ziele beschrieben. Das ist belastbarer als eine endlose Wunschliste einzelner Suchbegriffe. Die Auswertung prüft, ob zusätzliche Suchbegriffe zur Aufgabe, zum ausgelieferten Text und zur tatsächlichen Zielseite passen. Erst danach folgt die wirtschaftliche Bewertung anhand bestätigter Conversions oder Werte.

Suchabsicht

Welche Probleme, Leistungen oder Produkte darf die Anzeigengruppe zusätzlich abdecken?

Quelle

Welche Keywords, Assets oder Seiten haben den Abgleich wahrscheinlich unterstützt?

Grenze

Welche Marken, Bedeutungen, Regionen oder Informationsanfragen bleiben ausgeschlossen?

Qualität

Welche Suchbegriffe führen zu passenden Seiten und bestätigten Geschäftsergebnissen?

06 · Textanpassung

Textanpassung nur mit aktuellem Quellmaterial und einer prüfbaren Werbeaussage aktivieren

Generierte Titel und Beschreibungen erben die Qualität und die Fehler der verfügbaren Inhalte

Die offizielle Hilfe zur Textanpassung in Suchkampagnen beschreibt sie als Kampagneneinstellung innerhalb von AI Max. Zusätzliche Titel und Beschreibungen können aus dem Kontext von Domain, Landingpage, bestehenden Anzeigen, Keywords und weiteren Assets entstehen und mit manuell erstellten RSA-Assets kombiniert werden. Die Funktion ersetzt daher keine solide Ausgangsanzeige und keine gepflegte Website.

Vor der Aktivierung wird Quellmaterial stichprobenartig geprüft: Preise, Verfügbarkeit, Leistungsumfang, geografische Aussagen, Fristen, Superlative, Garantien und Pflichtinformationen. Widersprechen sich Landingpage und Anzeige, kann Automatisierung den Widerspruch skalieren. Ein sauberer Text klingt nicht nur passend; er muss auch sachlich richtig, markenkonform und für die tatsächlich gewählte Zielseite verständlich sein.

Nach der Aktivierung werden Google-optimierte Assets im Detailbericht kontrolliert. Ein problematisches Asset wird entfernt und die zugrunde liegende Quelle oder Regel korrigiert. Nur das einzelne Asset zu löschen reicht nicht, wenn dieselbe fehlerhafte Aussage weiterhin auf mehreren Seiten steht und erneut als Quellmaterial dienen kann.

  • Manuell erstellte RSA-Titel und Beschreibungen als belastbare Ausgangsbasis beibehalten.
  • Website, Anzeigen und Angebotsbedingungen auf widersprüchliche Aussagen prüfen.
  • Preise, Verfügbarkeit, Regionen, Garantien und Pflichtangaben ausdrücklich freigeben.
  • Google-optimierte Assets anhand tatsächlicher Auslieferung und Zielseite kontrollieren.
  • Fehler an Asset, Regel und Quellseite beheben, bevor die Funktion wieder freigegeben wird.
07 · Textregeln

Richtlinien für Text als Schutzschicht und nicht als Ersatz für redaktionelle Prüfung nutzen

Begriffsausschlüsse und Botschaftsbeschränkungen müssen konkret, testbar und aktuell sein

Google führt Richtlinien für Text in AI-Max-Suchkampagnen als experimentelle Beta-Funktion. Voraussetzung ist eine aktivierte Textanpassung. Zwei Arten von Regeln sind vorgesehen: exakte Begriffe oder Formulierungen ausschließen und die mögliche Werbebotschaft beschränken. Neue Regeln können auch bestehende Google-optimierte Assets betreffen; nicht passende Assets können dadurch aus der Auslieferung entfernt werden.

Eine gute Regel ist enger als „seriös schreiben“ und belastbarer als ein vollständiger Wunschtext. Beispiele sind verbotene Rabattbegriffe, nicht belegbare Marktführerschaft, unzulässige Exklusivität oder eine klare Beschränkung des Leistungsgebiets. Pflichtformulierungen, die in jeder einzelnen Anzeige erscheinen müssen, werden nicht stillschweigend als durch eine Beta-Funktion garantiert behandelt. Dafür braucht es eine gesonderte Freigabe der konkreten Produktfunktion und der tatsächlichen Auslieferung.

Der Steuerplan speichert Regel, Begründung, betroffene Kampagne, Prüfmethode und letzte Prüfung. Regeln werden nach Angebots-, Rechts- oder Markenänderungen aktualisiert. Weil die Funktion experimentell ist, bleibt die menschliche Stichprobe verbindlich; eine gespeicherte Richtlinie beweist weder korrekte Anwendung noch vollständige Abdeckung.

Abbruchregel für geschützte Aussagen

Wenn Preis, Garantie, Zulassung, Pflichttext oder sensible Aussage in jeder Auslieferung exakt kontrolliert werden muss, darf die Freigabe nicht allein auf einer generativen Textregel beruhen. Zuerst sind Funktionsumfang, Vorschau, Berichte und eine fachliche Stichprobe zu bestätigen.

08 · Finale URL

Die Erweiterung der finalen URL als Auswahl neuer Zielseiten und nicht als kleine Textoption behandeln

Textanpassung, dynamische Zielseite und angepinnte RSA-Assets beeinflussen sich gegenseitig

Die Erweiterung der finalen URL in Suchkampagnen ist eine Kampagneneinstellung in AI Max und wird bei der Aktivierung standardmäßig eingeschaltet. Google kann eine als relevanter eingeschätzte URL derselben Domain auswählen, sofern sie zur Suchanfrage und zum Thema der Anzeigengruppe passt. Für die Nutzung muss die Textanpassung aktiv sein, damit Anzeigentext und dynamisch gewählte Seite aufeinander abgestimmt werden können.

Diese Kopplung verändert die Freigabe. Wenn eine andere URL ausgewählt wird, können angepinnte Assets responsiver Suchanzeigen unberücksichtigt bleiben, weil sie möglicherweise nicht zur neuen Nutzerabsicht passen. Dasselbe kann bei URL-Einschlüssen gelten. Unternehmen, die bestimmte angepinnte Aussagen immer benötigen, müssen daher prüfen, ob die Erweiterung der finalen URL und URL-Einschlüsse überhaupt mit diesem Erfordernis vereinbar sind.

Vor dem Test wird die Domain wie ein freizugebender Seitenbestand geprüft. Seitenfamilien mit geeigneter Leistung, Sprache, Verfügbarkeit und Conversion-Möglichkeit werden bestätigt; Login, Karriere, Impressum, Datenschutz, veraltete Aktionen, leere Kategorien und fachfremde Blogartikel werden ausgeschlossen. Eine einzelne Start-URL beweist nicht, dass alle automatisch wählbaren Ziele geeignet sind.

Relevanz

Die Seite beantwortet die konkrete Suchintention und passt zur Rolle der Anzeigengruppe.

Freigabe

Angebot, Sprache, Werbeaussagen, Kontaktweg und rechtliche Darstellung wurden geprüft.

Messung

Tracking, Weiterleitungen, Parameter und Conversion-Pfad funktionieren auf der realen URL.

09 · URL-Steuerung

URL-Einschlüsse, Ausschlüsse, Seitenfeeds und Tracking-Vorlagen als zusammenhängendes System prüfen

Ein Einschluss ist nur dann eine harte Begrenzung, wenn die übrigen URL-Funktionen dazu passend eingestellt sind

URL-Ausschlüsse wirken auf Kampagnenebene und setzen aktiviertes AI Max, Textanpassung sowie die Erweiterung der finalen URL voraus; URL-Einschlüsse wirken auf Anzeigengruppenebene. Wird AI Max deaktiviert, werden vorhandene URL-Ein- und -Ausschlüsse bei der Auslieferung ignoriert. Sind URL-Einschlüsse aktiv und die Erweiterung der finalen URL deaktiviert, dienen die ausgewählten URLs und vom Werbetreibenden hinterlegten RSA-Ziele als dynamischer Seitenraum. Bleibt die Erweiterung aktiv, können zusätzlich andere von Google als relevant bewertete URLs verwendet werden. Der Steuerplan hält deshalb Kombination und beabsichtigte Reichweite fest – nicht nur das Vorhandensein einer Liste.

Regeln werden mit positiven und negativen Beispielen getestet. Ein Muster für eine Leistungsrubrik muss echte Unterseiten erfassen, darf aber keine Übersetzungen, veralteten Parameterseiten oder redaktionellen Beiträge versehentlich öffnen. Ausschlüsse werden nicht nur nach Pfadnamen erstellt, sondern anhand des realen Seitenbestands kontrolliert. Nach einem Relaunch oder einer URL-Änderung wird die Probe wiederholt.

Tracking-Vorlagen verdienen eine eigene technische Prüfung. Dynamische Landingpages müssen mit {lpurl}, Parametern, Redirects und externen Tracking-Systemen funktionieren; statische oder ungewöhnlich verschachtelte Vorlagen können falsche Ziele oder 404-Fehler verursachen. Vor Aktivierung werden mehrere zulässige Zielseiten mit vollständigen Parametern geöffnet und die Conversion-Kette getestet.

  • URL-Familien aus Sitemap, Navigation und realem Seitenbestand zusammenstellen.
  • Einschlüsse mit Erweiterung an und aus als unterschiedliche Konfigurationen dokumentieren.
  • Karriere, Login, Rechtstexte, leere Kategorien, veraltete Angebote und falsche Sprachen ausschließen.
  • {lpurl}, Tracking-Parameter, Weiterleitungen, 404-Status und Consent-Pfad auf mehreren Seiten testen.
  • Nach Relaunch, Übersetzung oder Angebotswechsel die URL-Regeln erneut freigeben.
10 · Marken und Orte

Markeneinschlüsse, Markenausschlüsse und Orte von Interesse auf der richtigen Ebene setzen

Kontrolle bedeutet nicht möglichst viele Listen, sondern eine klare Beziehung zur Kampagnenrolle

Die offizielle Hilfe zu Markeneinschlüssen in Suchkampagnen dokumentiert deren Einsatz auf Kampagnen- und Anzeigengruppenebene sowie die Überschreibung der Kampagneneinstellung durch einen Einschluss auf Anzeigengruppenebene. Markenausschlüsse liegen in AI Max dagegen auf Kampagnenebene. Diese Vererbung muss im Steuerplan sichtbar sein, damit eine lokale Ausnahme nicht versehentlich als Kontostandard interpretiert wird.

Markenlisten beantworten eine Geschäftsfrage: Soll die Kampagne nur mit bestimmten Markeninteressen verbunden werden, oder soll eine Verbindung zu ausgewählten Marken verhindert werden? Sie ersetzen keine negativen Keywords und keine Prüfung zulässiger Werbeaussagen. Schreibvarianten, mehrdeutige Unternehmensnamen und generische Begriffe benötigen eine Stichprobe, bevor eine Liste als vollständig gilt.

Orte von Interesse werden auf Anzeigengruppenebene verwendet und beziehen Standort beziehungsweise geografische Absicht in den Abgleich ein. Das ist nicht dasselbe wie die allgemeine geografische Kampagnenausrichtung. Ein Nutzer muss weiterhin die geografischen Kriterien der Kampagne erfüllen und zugleich dem Ort von Interesse der Anzeigengruppe entsprechen. Ein auf Kampagnenebene ausgeschlossener Ort kann nicht als Ort von Interesse verwendet werden. Wird in der Suchanfrage ein Ort genannt, hat dieser Vorrang; andernfalls wird der tatsächliche Standort berücksichtigt. Eine Dienstleistung mit engem Einsatzgebiet dokumentiert daher separat: physisch zulässige Region, interessenbezogene Orte, ausgeschlossene Gebiete, Landingpage-Aussage und tatsächliche Liefer- oder Leistungsmöglichkeit.

Kampagne

Markenausschlüsse und übergreifende Markeneinschlüsse mit klarer Begründung.

Anzeigengruppe

Abweichende Markeneinschlüsse und Orte von Interesse für eine konkrete Aufgabe.

Website

Seiteninhalt, Verfügbarkeit und geografische Aussage müssen zur Kontrolle passen.

Bericht

Suchbegriffe, Orte, Zielseiten und Leadqualität gemeinsam statt isoliert prüfen.

11 · Einrichtung

AI Max in einer bestehenden Suchkampagne schrittweise und reproduzierbar aktivieren

Erst Kampagnenebene, dann Anzeigengruppenebene, anschließend tatsächlichen Kontostand dokumentieren

Die aktuelle Anleitung zum Einrichten von AI Max für Suchkampagnen führt bei bestehenden Kampagnen über Einstellungen und den Abschnitt AI Max. Nach der Aktivierung werden die Hauptbereiche sichtbar. Übereinstimmende Suchbegriffe werden kampagnenweit ermöglicht und anschließend je Anzeigengruppe gesteuert; Textanpassung und Erweiterung der finalen URL liegen auf Kampagnenebene. Neue Suchkampagnen können AI Max bereits standardmäßig ausgewählt anzeigen, weshalb die Einrichtungsprüfung auch bei Neuanlagen erforderlich ist.

Praktisch wird nicht zuerst alles aktiviert und später gesucht, was passiert ist. Das Team exportiert den Ausgangszustand, legt den Steuerplan frei, bestätigt das Ziel, aktiviert nur die geplante Kombination und prüft danach jeden sichtbaren Schalter erneut. URL- und Markeneinstellungen werden auf ihrer tatsächlichen Ebene geöffnet. Abschließend wird ein Konfigurationsprotokoll mit Datum, Konto, Kampagne, Anzeigengruppen, Funktionszuständen und verantwortlicher Person gespeichert.

Sammelbearbeitung ist erst sinnvoll, wenn die Pilotkonfiguration stabil ist und die ausgewählten Kampagnen wirklich dieselbe Geschäftslogik haben. Mehrere Kampagnen nur wegen ähnlicher Namen gemeinsam umzustellen, kann unterschiedliche Ziele, Seitenfamilien oder Markenregeln überschreiben. Eine skalierbare Einrichtung entsteht aus einem wiederverwendbaren Steuerplan, nicht aus einer möglichst großen Auswahl im Bearbeitungsdialog.

  • Ausgangszustand, Ziel, Budgetstatus und aktive Alt-Funktionen exportieren.
  • AI Max auf Kampagnenebene aktivieren und die geplanten Asset-Funktionen auswählen.
  • Übereinstimmende Suchbegriffe je Anzeigengruppe passend zur Rolle ein- oder ausschalten.
  • URL-, Marken- und Ortskontrollen auf der richtigen Ebene eintragen und speichern.
  • Kontostand, Steuerplan, Prüftermin und Abbruchregel nach dem Speichern abgleichen.
12 · Experiment

AI Max mit einer vorab definierten Hypothese und einem geeigneten Kontrollzustand testen

Der Versuch beantwortet eine begrenzte Wirkungsfrage und keine pauschale Pro-oder-Contra-KI-Frage

Google beschreibt einen eigenen Ablauf für AI-Max-Experimente. Bei einem AI-Max-Experiment werden Kontroll- und Testanteil innerhalb derselben Kampagne geführt. Der Testanteil verwendet die gewählten Einstellungen für Suchbegriffsabgleich und Asset-Optimierung. Während der Einrichtung hinzugefügte Markenein- oder -ausschlüsse werden jedoch für die Laufzeit auf beide Arme angewendet. Änderungen auf Anzeigengruppenebene, etwa das Deaktivieren des Suchbegriffsabgleichs oder URL-Einschlüsse, werden nicht im ersten Einrichtungsschritt gesetzt, sondern erst danach. Alternativ bleiben benutzerdefinierte Experimente mit getrennten Kampagnen möglich. Vor dem Aufbau sind Einschränkungen zu prüfen, etwa Displaynetzwerk, Portfoliostrategie, gemeinsames Budget, Bidding Exploration, laufende Experimente oder bereits aktive Alt-Funktionen.

Die Hypothese benennt Funktion, betroffene Nachfrage, primäres Geschäftssignal, Qualitätsgrenze und Entscheidung. Beispiel: Zusätzlicher Suchbegriffsabgleich soll qualifizierte Anfragen außerhalb der bisherigen Keyword-Abdeckung erreichen, ohne den festgelegten Anteil fachfremder Anfragen oder unpassender Zielseiten zu überschreiten. Das ist eine prüfbare Richtung, keine Zusage eines bestimmten Uplifts.

Während des Versuchs bleiben Zieldefinition, Budgetlogik, Angebotsumfang und Tracking möglichst stabil. Saison, Aktionen, Website-Änderungen, Ausfälle und Vertriebsprozess werden im Ereignisprotokoll erfasst. Reale Marken-, URL- oder Messfehler dürfen sofort gestoppt werden; ein statistischer Test ist kein Grund, vermeidbaren Schaden weiterlaufen zu lassen.

Hypothese Kontrollzustand Testfunktion Primärsignal Qualitätsgrenze Entscheidung
Neue relevante Nachfrage erreichen Bisheriger Abgleich Übereinstimmende Suchbegriffe Qualifizierte Conversion oder Wert Fachfremde Begriffe und Kosten Übernehmen, begrenzen, stoppen
Botschaft genauer anpassen Freigegebene RSA-Assets Textanpassung mit Regeln Zielbezogene Leistung Aussage- und Markenfehler Assets freigeben oder entfernen
Passendere Seiten auswählen Feste finale URL Erweiterung mit Ausschlüssen Conversion und Seitenqualität Falsche URLs und Pfade URL-Raum öffnen oder schließen
Bessere Leadqualität signalisieren Bestehendes primäres Ziel Stabiler bestätigter CRM-Status Qualifizierter Lead oder Verkauf Import- und Zuordnungsfehler Signal nutzen oder reparieren
13 · Berichte

Suchbegriff, Quelle, Anzeigentitel, Zielseite, Conversion und Geschäftswert getrennt lesen

AI-Max-Berichte schaffen Transparenz, ersetzen aber keine fachliche Qualitätsprüfung

Die Google-Hilfe zu Berichten in AI Max für Suchkampagnen nennt Suchbegriffs-, Keyword-, Asset- und Landingpage-Berichte. Der Übereinstimmungstyp AI Max und die Spalte Quelle helfen, zusätzliche Übereinstimmungen einzuordnen. Eine kombinierte Ansicht kann Suchbegriffe, Titel und Landingpages zeigen; im Landingpage-Bericht kennzeichnet die Spalte „Ausgewählt von“ automatisch gewählte Ziele.

Ein Filter auf AI Max kann weniger Volumen zeigen, weil die Kategorie „Andere Suchbegriffe“ nicht vollständig enthalten ist. Deshalb wird aus einem gefilterten Bericht keine scheinbar exakte Gesamtrechnung konstruiert. Google empfiehlt außerdem, nach Aktivierung zunächst Lernzeit zuzulassen, bevor reguläre Optimierungsänderungen erfolgen. Diese Empfehlung hebt jedoch keine vorab definierte Abbruchregel für falsche URLs, unzulässige Texte oder Messfehler auf.

Der Steuerplan verbindet vier Ebenen: technische Aktivierung, beobachtete Auslieferung, korrekt gemessene Conversion und außerhalb der Plattform bestätigter Geschäftswert. Erst ein geeignetes Experiment erlaubt eine vorsichtige Wirkungsbewertung. Ein besserer Gesamttrend ohne stabilen Vergleich zeigt eine zeitliche Veränderung, aber nicht automatisch deren Ursache.

Abgleich

Suchbegriff, Übereinstimmungstyp, Quelle und betroffene Anzeigengruppe.

Ausgabe

Tatsächlicher Anzeigentitel, Asset-Status und ausgelieferte Zielseite.

Messung

Conversion-Aktion, Wert, Verzögerung, Deduplizierung und Zuordnung.

Geschäft

Qualifizierter Lead, Verkauf, Marge oder anderer bestätigter Ergebnisstatus.

14 · Migration

DSA, Textanpassung und Kampagnen-Broad-Match nicht unbemerkt in AI Max überführen lassen

Übergangstermine sind Anlass für Inventar und Prüfung, nicht für eine ungeprüfte Komplettaktivierung

Google hat den Zeitplan für die Umstellung bisheriger Suchfunktionen auf AI Max im Juni 2026 aktualisiert. Die automatische DSA-Umstellung soll ab Februar 2027 beginnen. Für Textanpassung beziehungsweise früher automatisch erstellte Assets und die Kampagneneinstellung für weitgehend passende Keywords bleibt die automatische Umstellung ab September 2026 relevant. Kontohinweise und tatsächlicher Funktionsstatus sind zusätzlich zu prüfen.

Bei einer DSA-Umstellung können dynamische Anzeigengruppen in Standardanzeigengruppen und Anzeigen in responsive Suchanzeigen überführt werden. Vorhandene URL-Regeln und nicht unterstützte Ziele benötigen besondere Aufmerksamkeit; ältere Regeltypen können schreibgeschützt werden. Deshalb werden Ausgangsexport, bestehende dynamische Ziele, Seitenfeeds, URL-Regeln, Anzeigenstatus und spätere Kontodarstellung getrennt dokumentiert.

Eine Migration ist kein neutraler Namewechsel, aber auch kein Beweis für eine Leistungsänderung. Nach dem Übergang wird geprüft, welche Funktionen tatsächlich aktiv sind, welche Alt-Einstellungen gespiegelt wurden und ob Anzeigen, Seiten und Messung stabil arbeiten. Wirkungsfragen benötigen weiterhin einen geeigneten Vergleich; der bloße Zeitpunkt der Migration reicht dafür nicht.

  • Kampagnen mit DSA, Textanpassung und Kampagnen-Broad-Match inventarisieren.
  • Kontohinweis, aktuelles Hilfedokument und reale Einstellungen gemeinsam prüfen.
  • Dynamische Ziele, Seitenfeeds, URL-Regeln, RSA-Assets und Berichte exportieren.
  • Nach der Umstellung aktive Funktionen und schreibgeschützte Alt-Regeln dokumentieren.
  • Migrationseffekt, Saison, Nachfrage und andere Änderungen nicht kausal vermischen.
15 · Freigabe

Die Konfiguration mit einer Stichprobe im Live-System, Berichtspfad und klaren Abbruchregeln freigeben

Ein gespeicherter Schalter ist erst nach technischer und fachlicher Kontrolle betriebsbereit

Die Freigabe beginnt mit einem Vier-Augen-Abgleich zwischen Steuerplan und Konto. Geprüft werden Kampagne, Anzeigengruppen, aktive Funktionen, Vererbung, URL-Einschlüsse und -Ausschlüsse, Markenlisten, Orte von Interesse, Textregeln, Conversion-Ziel und Gebotsstrategie. Danach folgt eine Stichprobe zulässiger und unzulässiger Seiten im Live-System einschließlich Tracking-Parametern, Weiterleitungen und Conversion-Pfad.

Für jede Funktion ist vor dem Start ein Berichtspfad bekannt. Das Team weiß, wo zusätzliche Suchbegriffe, Google-optimierte Assets, automatisch gewählte Zielseiten und Experimentdaten erscheinen. Ein Termin für die erste fachliche Prüfung wird festgelegt, ohne eine universelle Leistungsfrist zu erfinden. Sofortige Kontrollen für URL-, Marken-, Richtlinien- und Trackingfehler bleiben davon getrennt.

Abbruchregeln enthalten technische und geschäftliche Signale: 404-Fehler, falsche Sprache, unzulässige Aussage, nicht angebotene Leistung, ungeklärter Markenkontext, sprunghafte Messabweichung oder fehlende CRM-Rückmeldung. Nach einem Abbruch bleiben Ursache, Korrektur und erneute Freigabe im Steuerplan offen. Nur den Schalter auszuschalten gilt nicht als abgeschlossene Diagnose.

Prüfung Nachweis Blocker Sofortreaktion Wiederfreigabe
Funktionszustand Konto entspricht Steuerplan Ungeplante Aktivierung Betroffene Funktion stoppen Zustand neu dokumentiert
Suchbegriffe Suchabsichtsstichprobe und Quelle Fachfremdes Muster Gruppe begrenzen oder ausschließen Qualität erneut geprüft
Texte Ausgelieferte Assets geprüft Falsche Aussage oder falscher Ton Asset entfernen und Quelle korrigieren Fachliche Freigabe
Zielseiten Produktive URLs und Tracking getestet 404, falsche Sprache oder Angebot URL ausschließen oder FUE stoppen Pfad technisch bestätigt
Messung Conversion und CRM-Abgleich Doppelzählung oder fehlender Status Optimierungssignal reparieren Daten und Zweck bestätigt
16 · FAQ

Häufige Fragen zur Einrichtung von AI Max für Suchkampagnen

Kurze Antworten mit konkreten Ebenen und belastbaren Grenzen

Die Antworten beziehen sich auf den dokumentierten Stand vom 21. August 2026. Google kann Bezeichnungen, Standardwerte, Migrationsfristen und Kontrollen ändern. Vor jeder Umsetzung zählen die aktuelle offizielle Hilfe und der sichtbare Zustand im eigenen Konto.

Ist AI Max ein neuer Kampagnentyp?

Nein. AI Max ist eine Optimierungsebene für bestehende Suchkampagnen. Suchbegriffsabgleich, Textanpassung und Erweiterung der finalen URL haben unterschiedliche Ebenen und sollten im Steuerplan getrennt freigegeben werden.

Werden bei der Aktivierung automatisch alle Funktionen eingeschaltet?

Bei der Aktivierung können zentrale Funktionen standardmäßig ausgewählt sein. Textanpassung und Erweiterung der finalen URL lassen sich auf Kampagnenebene einzeln steuern; der Suchbegriffsabgleich wird zusätzlich je Anzeigengruppe verwaltet. Prüfen Sie nach dem Speichern den realen Kontostand.

Ersetzt AI Max meine Keywords und negativen Keywords?

Nein. Zusätzliche Übereinstimmungen ergänzen vorhandene Keywords durch weitere Signale. Keywords, negative Keywords, Markenregeln, Anzeigengruppenstruktur und Suchbegriffsberichte behalten eigene Aufgaben. Entscheidend ist die nachgewiesene Relevanz für die Kampagnenrolle.

Kann ich nur bestimmte Zielseiten zulassen?

URL-Einschlüsse wirken auf Anzeigengruppenebene. Ob sie den nutzbaren Raum tatsächlich begrenzen, hängt auch vom Zustand der Erweiterung der finalen URL ab. Bei gleichzeitig aktiver Erweiterung können weitere relevante Domain-URLs verwendet werden; die Kombination muss ausdrücklich dokumentiert werden.

Werden angepinnte RSA-Titel immer ausgeliefert?

Nein. Wenn eine dynamisch relevantere URL ausgewählt wird, können angepinnte RSA-Assets unberücksichtigt bleiben. Muss eine Aussage zwingend erscheinen, sind Erweiterung der finalen URL und URL-Einschlüsse auf Vereinbarkeit mit dieser Vorgabe zu prüfen.

Sind Richtlinien für Text eine Garantie für markenkonforme Anzeigen?

Nein. Die Funktion ist als experimentelle Beta beschrieben und unterstützt Begriffsausschlüsse und Botschaftsbeschränkungen. Sie ersetzt weder aktuelle Quellinhalte noch die Prüfung tatsächlich ausgelieferter Google-optimierter Assets.

Soll ich AI Max direkt in allen Suchkampagnen aktivieren?

Nicht ohne gemeinsame Eignung. Beginnen Sie mit einer klar abgegrenzten Kampagne, stabilem Ziel, geeigneten Seiten und belastbarer Messung. Sammeländerungen sind erst sinnvoll, wenn Geschäftsrolle, Kontrollen und Berichte wirklich vergleichbar sind.

Wie beweise ich, dass AI Max eine Verbesserung verursacht hat?

Am belastbarsten ist ein vorab definiertes Experiment mit geeignetem Kontrollzustand, stabilen Zielen und dokumentierten Störfaktoren. Ein Vorher-nachher-Trend oder mehr Conversions im Gesamtbericht allein belegt keine Ursache und sagt ohne Qualitätsprüfung wenig über den Geschäftswert aus.

17 · Ergebnis

Aus AI Max wird eine kontrollierbare Suchkampagnen-Konfiguration statt eines pauschalen KI-Schalters

Eine belastbare Einrichtung verbindet drei Automatisierungsräume: zusätzliche Suchbegriffe, anpassbare Anzeigenbotschaften und dynamische Zielseiten. Jeder Raum erhält im AI-Max-Steuerplan einen Zweck, eine technische Ebene, freigegebene Eingaben, klare Grenzen, einen Bericht und eine verantwortliche Entscheidung. Dadurch bleibt die Suchkampagne auch bei mehr Automatisierung fachlich steuerbar.

Der Ablauf ist bewusst sequenziell: Geschäftsziel und Ausgangslage bestätigen, Website und Aussagen prüfen, Steuerplan anlegen, Funktionen auf der richtigen Ebene konfigurieren, URL- und Markenregeln testen, Experiment starten, Berichte entlang der Beweiskette lesen und erst danach ausweiten. Migrationen und Produktänderungen werden dokumentiert, aber nicht automatisch als Wirkung interpretiert.

AI Max kann zusätzliche Möglichkeiten eröffnen, doch Aktivierung ist weder Auslieferung noch Erfolg. Entscheidend ist, ob relevante Nachfrage auf eine passende Botschaft und eine freigegebene Seite trifft, korrekt gemessen wird und außerhalb der Plattform einen bestätigten Geschäftswert erzeugt. Genau diese Verbindung macht aus einer Funktion einen verantwortbaren Betriebsprozess.

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